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Importierter Herzwurm - für Hunde oft tödlich

Unter den Würmern gehört der "Herzwurm" zu den am meist gefürchtetsten Parasiten bei Hunden.

Die 15 - 35 cm langen Würmer nisten sich in Lunge und Herz ein. Näher möchte ich nicht auf diese ekelige Krankheit eingehen - man kann "googeln".

 

Gottlob ist der "Herzwurm" in Österreich selten bzw. fast ausgestorben. Leider finden sich da und dort Tierheime und Tierschützer, die nicht austherapierte ausländische Hunde  wissentlich  aus Gefahrengebieten importieren.

Auch mir tun die vielen armen Hunde in den, oft heillos überfüllten, Tierheimen leid. Die Salzburger Tierzuflucht hilft auch hier wo sie kann. Jedoch wäre es  grob fahrlässig  aus einer Tierheimanlage eines Risikogebietes Hunde zu importieren, die den heimtückischen - hochgradig ansteckenden (!) - Herzwurm in sich tragen. Ansteckung erfolgt über Mücken ! Das heißt für mich, als Praktiker, dass es ganz schwierig sein wird, bei einer hohen Anzahl an Hunden, diesen Parasiten loszuwerden.

Die  grobe Fahrlässigkeit  mancher Tierfreunde geht noch weiter: Die mit Herzwurm befallenen Tiere werden möglicher Weise nicht hermetisch von dem anderen Bestand des österreichischen Tierheimes getrennt. Damit läuft man Gefahr, dass sich alle Hunde anstecken.

 

Bietet man als Tierheim auch noch eine Tierpension an, ist das ein unhaltbarer Zustand. Mich wundert es, dass hier Behörden nicht schon längst eingeschritten sind.

Vielleicht, weil dieser Wurm - Gottlob - selten für Menschen gefährlich ist. Wäre es das, dann würde seitens des Amtes bestimmt eine Quarantäne der ganzen Anlage verhängt werden. Der Herzwurm dürfte wohl "NUR" (!) für den Hund bedrohlich sein.

 

Der verantwortungslose Umgang mancher Organisationen mit dem Herzwurm

wirft ein schlechtes Licht auf die ganze Berufsgruppe.

 

 

Ich möchte betonen: 

 

Die meisten österreichischen Tierheime und Organisationen arbeiten hier gewissenhaft !

Wenn mehrfach Herzwurm in einem Tierheim eines Krisengebietes festgestellt wird, wäre es besser, die Tierfreunde würden direkt im Ausland  behandeln, d. h. man belässt die Hunde bis zur völligen Gesundung in der befallenen Anlage. Erst nach eingehender Untersuchung durch einen Amtstierarzt sollten die Hunde eingeführt werden können.

 

Ansonsten könnte Österreich in Zukunft ebenfalls als Risikoland geführt werden ....

 

...... auch wir haben Insekten.

 

 

Linda Ann Pieper

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