Erstausstattung für Hund und Katze – was vor dem Einzug bereitstehen sollte
28. August 2026

Wenn die Entscheidung für ein Tier gefallen ist, kommt fast immer dieselbe Frage: Was brauche ich eigentlich, bevor es einzieht? Wir hören sie seit 1996, und die Antwort ist kürzer, als viele denken. Wichtig ist wenig – aber das Wenige sollte schon da sein, wenn das Tier zum ersten Mal durch die Tür kommt.
Ein Platz, der ihm gehört
Das Erste, was ein Tier in einer fremden Wohnung sucht, ist ein Ort, an dem es sicher ist. Bei Hunden reicht eine Decke oder ein Korb an einer ruhigen Stelle mit Blick in den Raum. Katzen brauchen zusätzlich Höhe: ein Regalbrett, ein Kratzbaum, ein Platz auf dem Schrank. Von oben lässt sich alles in Ruhe beobachten, und Beobachten ist in den ersten Tagen die Hauptbeschäftigung.
Stellen Sie diesen Platz auf, bevor das Tier ankommt.
Ein Tier, das gleich weiß, wohin es sich zurückziehen kann, kommt deutlich schneller an.
Fressen und Trinken
Zwei Näpfe genügen, am besten aus Edelstahl oder Keramik und mit einem rutschfesten Boden – Plastiknäpfe wandern durch die halbe Küche. Für große Hunde ist ein erhöhter Ständer angenehmer.
Katzen trinken oft zu wenig. Ein Wassernapf, der weit vom Futter entfernt steht, hilft schon; ein Trinkbrunnen hilft noch mehr, weil bewegtes Wasser Katzen anzieht. Bei mehreren Katzen gilt: eine Trinkstelle mehr als Tiere im Haus.
Das Futter stellen Sie am besten langsam um, über etwa eine Woche. Wir geben Ihnen gerne etwas vom gewohnten Futter mit, damit die Umstellung in Ruhe passieren kann.

Ein Auslauf, der wirklich hält
Hier lohnt sich der genaue Blick, denn die meisten Ausbrüche passieren in den ersten Wochen. Ein Hund, der sein neues Zuhause noch nicht als Zuhause empfindet, sucht den Weg zurück – und findet erstaunliche Lücken.
Worauf es ankommt:
- Höhe. 1,20 m reichen für viele Hunde, sportliche Tiere brauchen 1,60 m oder mehr.
- Unten. Ein in den Boden eingelassener Streifen oder eine umgelegte Gehwegplatte hält Buddler auf.
- Tore. Sie sollten von selbst zufallen und einen Riegel haben, den auch ein Besuchskind sicher schließt.
- Die ersten Wochen. Führen Sie den Hund in dieser Zeit an der Schleppleine, auch im eigenen Garten. Erst wenn er zuverlässig zurückkommt, wird der Garten zum Freilauf.
Für Katzen gilt dasselbe in klein: Ein gesichertes Fenster, ein Balkonnetz oder ein Gehege macht aus einer Wohnungskatze eine Katze mit Aussicht. Wer eine Freigängerin aufnimmt, hält sie die ersten vier bis sechs Wochen im Haus – erst dann verbindet sie den Weg nach draußen auch mit einem Weg zurück.
Für den Tag der Übergabe
Zur Abholung bringen Sie bitte einen amtlichen Lichtbildausweis mit und eine Transportbox oder eine Leine. Bei Katzen ist die Box Pflicht, bei Hunden ist ein gut sitzendes Geschirr im Auto die sicherste Lösung. Von uns bekommen Sie den Impfpass mit der Chipnummer, den Übergabevertrag und die Ummeldung in der Heimtierdatenbank.
Der Rest ist Alltag
Was sich mit der Zeit ansammelt und am Anfang gut da sein darf: zwei waschbare Decken, eine Bürste, eine Krallenschere, ein Spielzeug. Bei Katzen ein Katzenklo pro Tier plus eines zusätzlich, dazu Streu – und geben Sie der Katze zuerst die Sorte, die sie kennt.
Woher wir unsere Sachen beziehen
Wir werden regelmäßig gefragt, wo wir einkaufen. Zäune, Näpfe und Tränken sowie einen großen Teil des Hunde- und Katzenzubehörs holen wir bei Agrarzone – einem österreichischen Onlineshop für Tierbedarf und Landwirtschaft mit Sitz in Lengau. Bei den Mengen, die bei uns zusammenkommen, zählt vor allem, dass die Sachen halten; der Weidezaun steht bei uns seit Jahren.
Wenn Sie uns etwas Gutes tun möchten
Am meisten hilft uns eine Sachspende: Futter, Decken, Katzenstreu oder Spielzeug. Wer ohnehin bestellt, legt gerne etwas dazu – wir freuen uns über jede Lieferung. Mehr dazu auf der Seite Ihre Hilfe.

